Nach 5 ausverkauften,
nahezu perfekten Vorstellungen, gilt es nun ein Resümee zu ziehen und Dank
zu sagen. Regisseur Christian Burghartswieser hat mit vielen neuen Ideen
und Details den Zuschauern einige nachdenklich stimmende Sichtweisen mit
durchaus modernen und Provokanten Aspekten zu Weihnachten vermittelt.
Mit der notwendigen
Unterstützung von ganz oben, d.h. mit viel Wetterglück und ebenso viel
Arbeitseinsatz von einigen hundert ehrenamtlichen Stunden, konnte eine
einmalige, zum Teil traumhafte, aber auch sehr realistische Kulisse geboten
werden. Ein Problem unter freiem Himmel ist die aufwändige Technik, die
Stefan Mayer und Leo Herrmann in ihrer sprichwörtlichen Gelassenheit
installiert und funktionieren haben lassen. Der aufrichtige Dank gilt den
zahlreichen Mitwirkenden und Darstellern ebenso wie den guten Geistern und
hilfreichen Händen im Hintergrund. Angefangen bei der Leitung des
Holzknechtmuseums, der freiwilligen Feuerwehr Ruhpolding, über die
unermüdlichen Männer vom Tribünendienst, mit ihrem siegreichen Kampf gegen
den Bestuhlungsplan, bis zur Betreuung einer bestens organisierten
Garderobe mit Kostümfundus und der professionellen Maske.
Ein großes
"Vergelts Gott" auch an den Familiengesang Rehm, dem Kirchenchor St.
Georg mit Orchester unter der Leitung von Richard Krekel und Simon Nagl und
der Hoberngoas-Musi für musikalische Untermalung und Begleitung. Herzlichen
Dank auch an Heini und Martin Gastager, Anderl Hofmann, Josef Lechennauer
(Schneidermandl) und Rosemarie Beilhack für die Bereitstellung und
Betreuung der Pferde, Kühe und Schafe.
Sicher eine der
wichtigsten Funktionen hatte Peter Beilhack (Initiator der Ruhpoldinger
Waldweihnacht vor 26 Jahren) als Hüttenwirt der Schneckenbachstube inne.
Zusammen Rudi Rechl jun. (Hotel zur Post) und Joseef Reiter (Ruhpoldinger
Hof) war er für die liebevolle Versorgung des Ensembles mit Getränken und
für die hervorragende Verpflegung verantwortlich. Ganz bärig auch die
Aktive Gruppe mit dem unermüdlichen Dominik Zeller in ihren feschen Jacken
und neuen Mützen und Stirnbändern, die einen Würstl- und Glühweinstand
herzauberten der jedem Christkindlmarkt alle Ehre machen würde.
Die größte Anerkennung
gilt jedoch letztendlich dem Publikum. Die begeisterten Zuschauer
("Man kann es nicht beschreiben, man muss es erlebt haben!") sind
es, die uns mit ihrem Applaus und ihrer Zustimmung, trotz der manchmal
wirklich ungemütlichen Temperaturen und Witterungen("Wenn es nicht so
kalt oder nass wäre, wäre ich am liebsten noch eine Stunde sitzen
geblieben!") zeigen, dass wir auf dem richtigen weg sind. Dieser
weiterführende Erfolg lässt uns jetzt die verbleibende Adventszeit in Ruhe
genießen, aber er ist auch ein Ansporn im Jahr 2014 die Pforten der 12.
Ruhpoldinger Waldweihnacht wieder zu öffnen.
"Wia domois dahoam, schau ma zruck, ... Bethlehem, kon überoi
sei."